Konzerte

09. März 2017 | 21h

Jim Snidero European Quartet

Bringing together a seasoned NY jazz saxophonist with nearly 20 solo recordings as a leader and veteran rhythm section masters and leaders that have performed with the world’s best jazz artists adds up to deeply satisfying music, energizing packed crowds at some of the best venues in Europe including Porgy and Bess, Unterfahrt, Bird’s Eye, Blue Note, Jazz Keller, Birdland, and many others.
Jim Snidero’s latest CD „Main Street“ (Savant) was included on many „Best of 2015“ lists including Downbeat Magazine and Jazz Times Magazine. His soulful, swinging and modern style fits perfectly with the equally talented Paul Kirby, Martin Zenker and Rick Hollander, resulting in a group not to be missed.

Jim Snidero- alto sax (USA)
Paul Kirby- piano (UK)
Martin Zenker- bass (Germany)
Rick Hollander- drums (USA/Germany)

www.jimsnidero.com

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10‚ā¨ | 6‚ā¨

09. Februar 2017 | 21h

M E L T

Nach den hoch gelobten Alben ‚ÄúMelt‚ÄĚ (2011) und ‚ÄúHymnolia‚ÄĚ (2013) ver√∂ffentlicht das Melt Trio im August 2016 nun ihr drittes Album ‚ÄěStroy‚Äú.

Die Br√ľder Peter und Bernhard Meyer an Gitarre und Bass sowie Drummer Moritz Baumg√§rtner erfanden einen Sound, der sich k√ľhn und doch voller Demut nicht nur √ľber alle g√§ngigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Neue Musik, Ambient und in Klang √ľbersetzte Naturerfahrung hinwegsetzte, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und √úberlappungen √ľbertraf. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltete. ( Wolf Kampmann)

“Es ist sicher nicht vermessen zu behaupten, dass derzeit keine deutsche Band so klingt wie das Melt Trio. Die Souveränität, mit der Meyer, Meyer und Baumgärtner zwischen klaren Konturen und sich öffnenden Formen, wunderbarem Melodie- und Klangreichtum, interessanten Harmonien und rhythmischen Finessen changieren, setzt einen Wegweiser in die europäische Musiklandschaft.“ (Norbert Krampf)

Peter Meyer ‚Äď guitar
Bernhard Meyer ‚Äď bass
Moritz Baumg√§rtner ‚Äď drums

www.melttrio.com

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10‚ā¨ | Erm√§√üigt 6‚ā¨

12. Janura 2017 | 21h

Alex Bayer K A V K A

„Die Fantastischen F√ľnf auf der Suche nach der Gro√üen Freiheit nebenan: New York City-Downtown Jazz aufgemischt und beschleunigt von osteurop√§ischen Folk und energievollem Improvisationen“.

Das neue Quintett um den Bassisten Alex Bayer zieht seine Inspiration zu gleichen Teilen aus den modernen Spielformen des Jazz im Stile der New Yorker Downtown-Szene, der Energie des IndieRock, zeitgen√∂ssischer Klassik und osteurop√§ischer Folklore. Das Gegens√§tzliche wird zum k√ľnstlerischen Dogma. Kontrapunkt, freie Improvisation, pl√∂tzlich swingt es, im n√§chsten Augenblick ist man gefesselt von ausdrucksstarken Melodien. Die Band spielt wie ein sich drehendes, summendes und schwirrendes musikalisches Rad, in dem kreative Improvisationen, aufregendeurbane Rhythmen und seelenvolle folkloristische Melodien eine organische Soundkollage erschaffen.

‚ÄěAlex Bayer am Bass‚Äú ‚Ķ ‚ÄĒ dieses Intro l√§sst sich bei vielen Konzerten h√∂ren, denn Alex Bayer ist nicht nur Gr√ľndungsmitglied von ‚ÄěMetropolmusik e.V.‚Äú, sondern Bassist einer Vielzahl von Bands und Ensembles aus der Region und dar√ľber hinaus. Als da w√§ren z.B. Pentelho, HUM, Radio Europa, Captain Zorx, die Berliner ‚ÄöSalonband‚Äė, Midnight Story Orchestra, Yara Linss Poems, Bronsen, Julia Luis, La Familia, Labrador, Tom Krimi ‚Ķ und nun hat er mit seinem neuen Quintett KAVKA eine weitere Seite hinzugef√ľgt.

Alex Bayer – b
Matthias Lindermayr – tp
Peter van Huffel – as
Florian M√ľller – g
Daniel Prätzlich Рdr

Beginn 21h
Eintritt 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

08. Dezember 2016 | 21h

Organic Project

Das Quartett um Gitarrist Florian M√ľller und Organist Lukas Gro√ümann widmet sich dem Orgel-Jazz der 60er Jahre, der seinen Charme und Groove vor allem durch das Zusammenspiel dieser Instrumente erh√§lt. Begleitet von Christopher Kunz am Tenorsaxophon und Johannes Koch am Schlagzeug werden selten gespielte Standards und bluesige Themen zu h√∂ren sein. „Wirklich klasse, wie die Jungs im Quartett das Studio jazzm√§√üig zur√ľck in die sechziger Jahre katapultierten, ohne dabei auch nur einen Moment manieriert oder altbacken zu klingen. Well, that‚Äôs real Jazz!“ (Jazzzeitung)

Christopher Kunz – ts
Florian M√ľller – git
Lukas Großmann Рorg
Johannes Koch – dr

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

17. November 2016 | 21h

Jilman Zilman feat. Jesse van Ruller

In der Tradition der gro√üen No-Harmony-Besetzungen von Ornette Coleman und John Zorn spielt sich das in N√ľrnberg gegr√ľndete Quartett Jilman Zilman seit 2010 mit ihrem hochenergetischen, leicht orientalischen Freebop durch die Lande. 2013 folgte die Nominierung zum neuen deutschen Jazzpreis sowie der zweite Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Burghausen und 2014 der LAG-Jazzpreis in Bayern.
Nach einigen Tourneen und zwei ver√∂ffentlichten Studioalben kam die Idee auf, die Musik um ein elektrisches Element zu erweitern. Es konnte der Stargitarristen Jesse van Ruller aus Amsterdam, mit dem Herpichb√∂hm bereits 2014 zusammen arbeitete, als Gastmusiker f√ľr diese Tour gewonnen werden.
Der neue elektronische Sound und das entschleunigte Klangkonzept hebt die sonst eher zeitgen√∂ssisch hektische Musik auf ein tiefgr√ľndigeres musikalisches Niveau, in dem jederzeit mit hochvirtuosen Ausbr√ľchen in die Vergangenheit gerechnet werden muss.

Tilman Herpichböhm Рdr
Johannes Ludwig – sax
Julian Bossert – sax
Peter Christof – b
Jesse van Ruller – git

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

08. Juli 2016 | 21h

Volker Heuken Sextett - Bachelorabschluss

Mit seinem Sextett stellt der Vibraphonist Volker Heuken seine Portugalsuite vor. Seine farbenreichen, lyrischen aber auch energievollen Kompositionen mit Ohrwurm-Potential portraitieren verschiedene Orte, Stimmungen und Emotionen Portugals. Dabei verschmelzen die Timbres von Klavier und Vibraphon, die Bläser wechseln zwischen Melodie- und Begleitrolle, während Bass und Schlagzeug mittreibenden Grooves und instinktiver Spontanität den warmen, facettenreichen Sound des Ensembles komplettieren.

Julian Bossert – Saxophon
Antonia Hausmann – Posaune
Volker Heuken – Vibraphon
Lukas Grossmann – Klavier
Alex Bayer – Bass
Jan F. Brill – Schlagzeug

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

12. Mai 2016 | 21h

TU–ĮN "Waiting for Fred" feat. Stefan Karl Schmid

Das Deb√ľt Album des K√∂lner Trio „TU–ĮN“ erschien gerade eben bei dem Lable „Double Moon Records“ in der Reihe „Next Generation“ der Zeitschrift „JazzThing“. Diese CD stellt das Trio am 12. Mai mit Verst√§rkung des Saxophonisten Stefan Karl Schmid beim Brozzijazz vor.

Schon klar: Klaviertrios gibt es derzeit wie Sand am Meer.

Wie so viele andere Trios hat TU–ĮN seine Hausaufgaben gemacht und die Klangwelten von Mehldau, Erskine und Svensson absorbiert, neben der Jazz-Tradition Einfl√ľsse aus Rock, Pop und Elektronik aufgenommen und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht bei diesem state of the art stehen.
Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen mit musikantischer Souver√§nit√§t und finden immer wieder √ľberraschende Wendungen zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Marathon-Groove.

Ein pulsierender Basslauf zerst√§ubt pl√∂tzlich zur kollektiven Klangwolke und bevor man weiss, wo oben und unten ist, rollt ein monstr√∂ser Groove vorbei und pfl√ľgt das Feld f√ľr eine zauberhaft zarte Melodie. TU–ĮN verl√§sst sich nicht auf Konventionen, die scharfe Kontur und emotionale Treffsicherheit dieser Musik hat ihren Ursprung in aussergew√∂hnlicher Wachheit f√ľr Energie und Freiheit.

Jonathan Hofmeister – Piano
Florian Herzog – Kontrabass
Jan Brill – Schlagzeug
Stefan Karl Schmid – Saxophone

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

14. April 2016 | 21h

Tobias Hoffmann Trio "11 FAMOUS SONGS TENDERLY MESSED UP

Tobias Hoffmann – Gitarre & Banjo
Frank Schönhofer РBass
Etienne Nillesen – Schlagzeug

Das Tobias Hoffmann Trio interpretiert Klassiker und Standards aus verschiedenen Genres und Epochen. Dabei m√ľssen keine musikalischen Grenzen √ľberschritten werden. Dieses Trio macht deutlich: sie existieren einfach nicht. Das Tobias Hoffmann Trio erscheint wie die bizarre Vorstellung das Wes Montgomery Trio und The Cream h√§tten die Klamotten getauscht! Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‚Äės Surfmusik, jault, plappert, zitiert, jubiliert und kr√§chzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren Zusammenh√§nge, Entwicklungen und √úberschneidungen. Frank Sch√∂nhofer und Etienne Nillesen √ľberzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann. Immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wundersch√∂nes, dreckiges Chaos. Das macht nicht nur den Musikern Spa√ü, sondern ist auch f√ľr die Zuschauer immer wieder ein intensiver und freudiger Trip.

F√ľr das Deb√ľtalbum des Trios ‚Äě11 Famous Songs Tenderly Messed Up‚Äú erh√§lt Tobias Hoffmann 2015 einen ECHO Jazz in der Kategorie Gitarre National.

Im Januar 2016 erh√§lt Tobias Hoffmann den WDR Jazzpreis in der Sparte ‚ÄěImprovisation‚Äú.

‚ÄěOne of germany‚Äės most creative and original voices in guitar‚Äú (Greg Cohen, Bassist/Producer f√ľr Tom Waits, John Zorn u.v.a.)

‚ÄěDer derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.‚Äú (Wolf Kampmann, Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

Eintritt: 10‚ā¨ | Erm. 6‚ā¨

INFORMAITON - INFORMATION - INFORMATION

Wir verlangen Eintritt

Da eines unserer gr√∂√üten Anliegen der Reihe Brozzijazz darin besteht, den Musikern eine m√∂glichst faire Gage zahlen zu k√∂nnen, werden alle zuk√ľnftigen Konzerte unserer Reihe Eintritt kosten.

Die Höhe des Eintritts finden sie bei den Infos der jeweiligen Konzerte.

10. März 2016 | 21h

JUST ANOTHER FOUNDRY

Jonas Engel – as
Florian Herzog – b
Anthony Greminger – dr

Eine Foundry, eine Manufaktur, eine Gie√üerei. Industrielle Gro√üeinrichtungen, die darauf fokussiert sind, ihre Produkte mit engen Toleranzen durch die Retorten zu jagen. Dabei immer ein Ziel vor Augen: dass ein Werkst√ľck dem anderen bis in die molekulare Struktur gleicht und so, nach erfolgreichem Verkauf, seinem oft einzigen Verwendungszweck zugef√ľhrt wird.
Ganz anders verhält es sich jedoch mit JUST ANOTHER FOUNDRY!

Das Ziel welchem das Kölner Trio entgegenstrebt, unterscheidet sich deutlich von dem der Gießerei. Es geht um Vielfalt, Wohlgestalt und die eigenen Wurzeln. Die Gruppe selbst hat sich in der Zeit des Zusammenspiels zu einer Einheit entwickelt. In ihren Kompositionen spiegelt sich immer der authentische Klang von JAF wider.

Anstatt das Werkst√ľck in eine Form zu pressen und ihm so enge Toleranzen aufzub√ľrden, w√§hlen sie die Form der Freiheit im Zusammenspiel trotz mikrotonale Strukturen und vertrackte Grooves. Vielmehr ist immer ein melodi√∂ser Grundgedanke richtungsweisend, um so die √Ąsthetik in den Vordergrund zu r√ľcken. Dazu geh√∂rt ebenso, dass JAF auch vor rustikalen Kl√§ngen nicht Halt macht.

www.justanotherfoundry.de

Eintritt: 8‚ā¨ | 4‚ā¨ (Erm.)

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