Konzerte

08. Dezember 2016 | 21h

Organic Project

Das Quartett um Gitarrist Florian Müller und Organist Lukas Großmann widmet sich dem Orgel-Jazz der 60er Jahre, der seinen Charme und Groove vor allem durch das Zusammenspiel dieser Instrumente erhält. Begleitet von Christopher Kunz am Tenorsaxophon und Johannes Koch am Schlagzeug werden selten gespielte Standards und bluesige Themen zu hören sein. „Wirklich klasse, wie die Jungs im Quartett das Studio jazzmäßig zurück in die sechziger Jahre katapultierten, ohne dabei auch nur einen Moment manieriert oder altbacken zu klingen. Well, that’s real Jazz!“ (Jazzzeitung)

Christopher Kunz – ts
Florian Müller – git
Lukas Großmann – org
Johannes Koch – dr

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | Erm. 6€

17. November 2016 | 21h

Jilman Zilman feat. Jesse van Ruller

In der Tradition der großen No-Harmony-Besetzungen von Ornette Coleman und John Zorn spielt sich das in Nürnberg gegründete Quartett Jilman Zilman seit 2010 mit ihrem hochenergetischen, leicht orientalischen Freebop durch die Lande. 2013 folgte die Nominierung zum neuen deutschen Jazzpreis sowie der zweite Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Burghausen und 2014 der LAG-Jazzpreis in Bayern.
Nach einigen Tourneen und zwei veröffentlichten Studioalben kam die Idee auf, die Musik um ein elektrisches Element zu erweitern. Es konnte der Stargitarristen Jesse van Ruller aus Amsterdam, mit dem Herpichböhm bereits 2014 zusammen arbeitete, als Gastmusiker für diese Tour gewonnen werden.
Der neue elektronische Sound und das entschleunigte Klangkonzept hebt die sonst eher zeitgenössisch hektische Musik auf ein tiefgründigeres musikalisches Niveau, in dem jederzeit mit hochvirtuosen Ausbrüchen in die Vergangenheit gerechnet werden muss.

Tilman Herpichb̦hm Рdr
Johannes Ludwig – sax
Julian Bossert – sax
Peter Christof – b
Jesse van Ruller – git

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | Erm. 6€

08. Juli 2016 | 21h

Volker Heuken Sextett - Bachelorabschluss

Mit seinem Sextett stellt der Vibraphonist Volker Heuken seine Portugalsuite vor. Seine farbenreichen, lyrischen aber auch energievollen Kompositionen mit Ohrwurm-Potential portraitieren verschiedene Orte, Stimmungen und Emotionen Portugals. Dabei verschmelzen die Timbres von Klavier und Vibraphon, die Bläser wechseln zwischen Melodie- und Begleitrolle, während Bass und Schlagzeug mittreibenden Grooves und instinktiver Spontanität den warmen, facettenreichen Sound des Ensembles komplettieren.

Julian Bossert – Saxophon
Antonia Hausmann – Posaune
Volker Heuken – Vibraphon
Lukas Grossmann – Klavier
Alex Bayer – Bass
Jan F. Brill – Schlagzeug

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | Erm. 6€

12. Mai 2016 | 21h

TUЯN "Waiting for Fred" feat. Stefan Karl Schmid

Das Debüt Album des Kölner Trio „TUЯN“ erschien gerade eben bei dem Lable „Double Moon Records“ in der Reihe „Next Generation“ der Zeitschrift „JazzThing“. Diese CD stellt das Trio am 12. Mai mit Verstärkung des Saxophonisten Stefan Karl Schmid beim Brozzijazz vor.

Schon klar: Klaviertrios gibt es derzeit wie Sand am Meer.

Wie so viele andere Trios hat TUЯN seine Hausaufgaben gemacht und die Klangwelten von Mehldau, Erskine und Svensson absorbiert, neben der Jazz-Tradition Einflüsse aus Rock, Pop und Elektronik aufgenommen und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht bei diesem state of the art stehen.
Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen mit musikantischer Souveränität und finden immer wieder überraschende Wendungen zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Marathon-Groove.

Ein pulsierender Basslauf zerstäubt plötzlich zur kollektiven Klangwolke und bevor man weiss, wo oben und unten ist, rollt ein monströser Groove vorbei und pflügt das Feld für eine zauberhaft zarte Melodie. TUЯN verlässt sich nicht auf Konventionen, die scharfe Kontur und emotionale Treffsicherheit dieser Musik hat ihren Ursprung in aussergewöhnlicher Wachheit für Energie und Freiheit.

Jonathan Hofmeister – Piano
Florian Herzog – Kontrabass
Jan Brill – Schlagzeug
Stefan Karl Schmid – Saxophone

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | Erm. 6€

14. April 2016 | 21h

Tobias Hoffmann Trio "11 FAMOUS SONGS TENDERLY MESSED UP

Tobias Hoffmann – Gitarre & Banjo
Frank Sch̦nhofer РBass
Etienne Nillesen – Schlagzeug

Das Tobias Hoffmann Trio interpretiert Klassiker und Standards aus verschiedenen Genres und Epochen. Dabei müssen keine musikalischen Grenzen überschritten werden. Dieses Trio macht deutlich: sie existieren einfach nicht. Das Tobias Hoffmann Trio erscheint wie die bizarre Vorstellung das Wes Montgomery Trio und The Cream hätten die Klamotten getauscht! Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‘s Surfmusik, jault, plappert, zitiert, jubiliert und krächzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren Zusammenhänge, Entwicklungen und Überschneidungen. Frank Schönhofer und Etienne Nillesen überzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann. Immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wunderschönes, dreckiges Chaos. Das macht nicht nur den Musikern Spaß, sondern ist auch für die Zuschauer immer wieder ein intensiver und freudiger Trip.

Für das Debütalbum des Trios „11 Famous Songs Tenderly Messed Up“ erhält Tobias Hoffmann 2015 einen ECHO Jazz in der Kategorie Gitarre National.

Im Januar 2016 erhält Tobias Hoffmann den WDR Jazzpreis in der Sparte „Improvisation“.

„One of germany‘s most creative and original voices in guitar“ (Greg Cohen, Bassist/Producer für Tom Waits, John Zorn u.v.a.)

„Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.“ (Wolf Kampmann, Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

Eintritt: 10€ | Erm. 6€

INFORMAITON - INFORMATION - INFORMATION

Wir verlangen Eintritt

Da eines unserer größten Anliegen der Reihe Brozzijazz darin besteht, den Musikern eine möglichst faire Gage zahlen zu können, werden alle zukünftigen Konzerte unserer Reihe Eintritt kosten.

Die Höhe des Eintritts finden sie bei den Infos der jeweiligen Konzerte.

10. März 2016 | 21h

JUST ANOTHER FOUNDRY

Jonas Engel – as
Florian Herzog – b
Anthony Greminger – dr

Eine Foundry, eine Manufaktur, eine Gießerei. Industrielle Großeinrichtungen, die darauf fokussiert sind, ihre Produkte mit engen Toleranzen durch die Retorten zu jagen. Dabei immer ein Ziel vor Augen: dass ein Werkstück dem anderen bis in die molekulare Struktur gleicht und so, nach erfolgreichem Verkauf, seinem oft einzigen Verwendungszweck zugeführt wird.
Ganz anders verhält es sich jedoch mit JUST ANOTHER FOUNDRY!

Das Ziel welchem das Kölner Trio entgegenstrebt, unterscheidet sich deutlich von dem der Gießerei. Es geht um Vielfalt, Wohlgestalt und die eigenen Wurzeln. Die Gruppe selbst hat sich in der Zeit des Zusammenspiels zu einer Einheit entwickelt. In ihren Kompositionen spiegelt sich immer der authentische Klang von JAF wider.

Anstatt das Werkstück in eine Form zu pressen und ihm so enge Toleranzen aufzubürden, wählen sie die Form der Freiheit im Zusammenspiel trotz mikrotonale Strukturen und vertrackte Grooves. Vielmehr ist immer ein melodiöser Grundgedanke richtungsweisend, um so die Ästhetik in den Vordergrund zu rücken. Dazu gehört ebenso, dass JAF auch vor rustikalen Klängen nicht Halt macht.

www.justanotherfoundry.de

Eintritt: 8€ | 4€ (Erm.)

Do. 11. Februar 2016 | 21h

Max Andrzejewskis HÃœTTE

Johannes Schleiermacher -ts
Tobias Hoffmann – git
Andreas Lang – b
Max Andrzejewski – dr

Krumm und schief sei seine Behausung, sagen die Leute. Auf Krawall gebürstet sei er. Schließ die Tür hinter dir, sagt der Hüttenbewohner. Kommt alle herein, es wird gefeiert. Zündelt ein bisschen, aber jedenfalls diesen Abend sollte sie überleben. Warm genug wird es allemal. Die Band beginnt. Und wie. Es wird gezündelt was das Zeug hält. Es kracht und knarzt im Gebälk. Die wohlhabenden Nachbarn beschweren sich, sind nur neidisch auf die wahren Gefühle – Wut und Widerstand, Blues, Freiheit, Versöhnung, das Glück, wenn sich alle in den Armen liegen. Und am Ende brennt sie doch noch.

Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder Hoffnungsträger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem Debütalbum ein gutes Stück über dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge. Ausgezeichnrt mit „NEUER DEUTSCHER JAZZPREIS 2013“!

www.huette-band.de

Eintritt: 10€ / 8€ (Erm.)

Do. 14. Januar 2016 | 21 Uhr

SANGUIN

Sanguin - Sang Ganyonga

Sang Ganyonga – Gesang
Julian Schunter – Sax, Bassklarinette
Florian Müller – Gitarre
Hannes G̦ller РBass
Jan F. Brill – Drums

„Sanguin“ bedeutet soviel wie „zuversichtlich“, aber auch „lebhaft“ oder „lebendig“. Und das Quintett um die aus Kamerun stammende Sängerin Sang Ganyonga hält, was sein Name verspricht: Getragen von einer energetischen und spontan interagierenden Rhythmusgruppe präsentiert die Band eine Musik, die Leidenschaft und Lebensfreude versprüht. Die spannende Kombination von Bassklarinette und Gitarre, rhythmisch komplexe Kompositionen und Arrangements sowie afrikanisch beeinflusster Jazz-Gesang – ein Großteil der Texte ist auf Mungaka, Sangs Muttersprache – erzeugen einen modernen und eigenständigen Sound, der fesselt und Freude macht: Modern Jazz mit einem Hauch von Afrika.

Eintritt: 8 € / 5 € (Erm.)

Do. 10. Dezember 2015 | 21 Uhr

VOLKER HEUKEN Vibes & Strings plays Beatles

Volker Heuken

Volker Heuken – Vibraphon/Arrangement
Max Eisinger – Violine
Eugen Hubert – Viola
Lukas Kroczek – Cello
Victor Mang – Bass
Johannes Koch – Drums

Die Beatles begleiten den Vibraphonisten Volker Heuken schon seit frühester Kindheit. In seinem kammermusikalischen Projekt, bestehend aus einem Jazz- und einem Streichtrio, widmet er sich seinen Lieblingsstücken.

Das Konzert kostet Eintritt: 8 € / 5 € (Erm.)

Location

Impressum