Konzertarchiv

Do 6. Juni | 21 Uhr

LouLou

GrĂ¶ĂŸte Quelle der Inspiration ist die Figur der Lulu gleichnamigen Oper von Alban Berg. Lulu=Mhmmmmuse! Und damit ist das Duo nicht allein: Es sind ganze Heerscharen die dem Wesen Lulus, dem “Tier” verfallen. Ein Fluch? Ein Segen? Ein merkwĂŒrdiges Spiel! Mit Texten von Frank Wedekind und Gottfried Benn, sowie Musik von Bach bis Björk. Hereinspaziert in die Menagerie!
Lisa Ströckens und Stephan Goldbach, beziehen sich innerhalb ihres Projekts „LouLou und die Heerscharen der Verfluchten“ auf Kompositionen von KĂŒnstlerInnen wie z.B. Björk, Alban Berg, Theo Mackeben, Henry Purcell und Tom Waits. Das Duo schafft es, dieses Material so im Ensemblekontext zu vereinen, dass diese auch zeitlich scheinbar unendlich weit auseinander liegenden Kompositionen ihren Ursprungscharakter erkennen lassen und zusĂ€tzlich der strukturverĂ€ndernde, improvisierende Gestus der beiden MusikerInnen dieses Ergebnis immer wieder eigenstĂ€ndig erneuert. Es ist ein Ergebnis, das den herausragenden Originalversionen am Ende eine zweite, neustrukturierte, erimprovisierte Version an die Seite stellt, die der Strahlkraft des Originals eine dichte, hochwirksame Spannungsebene hinzufĂŒgt.

www.verfluchteloulou.de

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | ErmĂ€ĂŸigt 6€

Do 16. Mai | 21 Uhr

Organic Vibes feat. Johannes Enders

Johannes Enders – Tenorsax
Markus Harm – Altsax
Volker Heuken – Vibraphon
Lukas Großmann – Orgel
Johannes Koch – Drums

Orgeltrios mit Schlagzeug und Gitarre sind hinlÀnglich bekannt. Diese Band jedoch, hat die Gitarre gegen ein Vibraphon getauscht und erneuert damit den klassischen Sound eines Orgeltrios. Stilistisch bewegen sich die Musiker zwischen Jazz, Soul und Blues.

Neben Eigenkompositionen der Bandmitglieder werden unter anderem StĂŒcke von John Scofield oder Michael Brecker zu hören sein, wobei auch der ein oder andere Jazzstandard nicht fehlen wird.

UrsprĂŒnglich in NĂŒrnberg gegrĂŒndet, hat sich das Trio, das jetzt in ganz Deutschland verteilt lebt, den herausragenden Saxophonisten Markus Harm mit ins Boot geholt, um den Sound noch um einen BlĂ€ser zu erweitern. Außerdem wird Johannes Enders bei diesem Konzert Special Guest sein!

Hörproben auf YouTube

Eintritt: 10€ | 6€

So 17. MĂ€rz | 19 Uhr !!!

Killing Popes

Oliver Steidle – dr, compositions (GER)
Frank Möbus – guit (GER)
Dan Nicholls – key (GB)
Philipp Gropper – ts (GER)
Phil Donkin – ba (GB)

Mastermind Oliver Steidle an den Drums und verantwortlich fĂŒr die Kompositionen, stellt seine neue Band Killing Popes vor.

Der Neue deutsche Jazzpreis-Gewinner von 2008 und 2010 ist vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Der Rote Bereich, Peter Brötzmann, Philm, SoKo Steidle oder Klima Kalima bekannt, seit Jahren international unterwegs und laut Presse, einer der fĂŒhrenden Köpfe der sich stĂ€ndig weiter entwickelnden, jungen Berliner Avantgarde. Die Liste der Musiker, mit welchen er zusammen gearbeitet hat, ließe sich endlos fortsetzten: Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Sean Bergin, Tristan Honsinger, Trevor Dunn, Andrea Parkins etc.

Diese Band ist sein Versuchsfeld fĂŒr die Entwicklung neuer rhythmischer Ideen und die Möglichkeit, Musikstile miteinander zu verweben, die ihn in seiner Jugend geprĂ€gt haben: HipHop, Punk, Grindcore. Musikstile, die zudem einen stark gesellschaftskritischen Charakter besitzen, wie der Jazz in seinen besten Jahren. Dies als stilistische Grundlage bieten die Kompositionen Alles, was
den Jazz heute ausmacht: Rhythmisch komplex, catchy elodien und Platz fĂŒr Improvisationen.

Der Wahl-Berliner Frank Möbus ist seit Jahren eine Instanz der internationalen Jazz-Szene. Seine Zusammenarbeit mit Carlos Bica und Jim Black, Daniel Erdmann und vor allem sein eigenes Projekt Der Rote Bereich, weisen ihn als uniquen, eigenstĂ€ndigen KĂŒnstler aus. Als Sideman bei den Killing Popes trifft er auf seinen langjĂ€hrigen Wegbegleiter und drummer des Roten Bereichs Oli Steidle.

Dan Nicholls ebenfalls aus London, wohnt derzeit in Berlin und ist vor allem mit Squarepusher unterwegs. Seine vielbeachtete Band The Stobes bereitet gerade die zweite Veröffentlichung vor. Er spielte u.a. mit Andrew D’Angelo, Andrea Parkins, Axel Dörner u.v.a.

Phil Donkin am Bass, lebte viele Jahre in New York und spielte mit allem was Rang und Namen hat. Er ist einer der gefragtesten Sideman Europa’s und darĂŒber hinaus Leader und
Komponist seiner eigenen Projekte.

Philipp Gropper ist einer der herausragendsten Saxophonisten der jungen, internationalen Szene, hat einen unverkennbaren Sound und mit seinen Bands PHILM, Hyperactive Kid und
Tau einen uniquen, einzigartigen Kompositionsstil geprÀgt.

Eintritt: 10€ | 6€

Mo 11. Februar | 21 Uhr !!!

David Soyza Quartett

Mit seinem neuen Quartett prĂ€sentiert David Soyza seine aktuellen musikalischen Ideen. Zusammen mit den hochkarĂ€tigen Kollegen werden die Werke des Bandleaders interpretiert. Manche StĂŒcke sind impressionistisch inspiriert und erinnern entfernt an Filmmusik, andere sind stark in der Jazztradition verwurzelt. Doch jede Komposition erzĂ€hlt eine Geschichte die dem/der ein oder anderen Zuhörer*in vielleicht vertraut vorkommt.
Die Besetzung mit zwei Harmonie-Instrumenten ermöglicht ein umfangreiches Spektrum an verschiedenen KlĂ€ngen und bricht vorgegebene Rollen auf. Jedes Instrument hat seinen Platz, kann diesen aber bei Bedarf verlassen und gleichermaßen in eine Solisten- und Begleiter Rolle schlĂŒpfen. Die risikoreiche Interaktion und das intuitive FeingefĂŒhl der einzelnen Musiker fĂŒhrt zu dem transparenten und abwechslungsreichen Bandsound dieses zeitgenössischen Jazzquartetts.

David Soyza / Vibraphon
Michael Schumacher / Gitarre
Stephan Goldbach / Bass
Florian Fischer / Schlagzeug

Eintritt: 10€ | 6€

Mi 19. Dezember | 21 Uhr !!!

L A M A

Beginn: 21h | Eintritt: 10€ | 6€

Das LAMA gilt als erbarmungsloser JĂ€ger. Seine Fluggeschwindigkeit ĂŒbertrifft bei SĂŒdwind sogar die des Wanderfalken und im Begattungsakt legt das mĂ€nnliche Lama enorme physische Ausdauer (bis zu 20 Stunden!) an den Tag. Sein frech-fröhlicher Umgang mit der jĂŒngeren Jazzgeschichte macht es zum hipsten Schwielensohler der 2010er Jahre in Mitteleuropa.
Wie das Lama ist auch die Musik von Thelonious Monk und Ornette Coleman geradezu notorisch modern. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis geschah, was geschehen musste:

Joachim Lenhardt – saxophone
Volker Heuken – vibraphone
Alex Bayer – double bass
Jan F. Brill – drums

pusten den Staub vom Regal mit den SĂ€ulenheiligen und katapultieren die Werke der innovativen Meister in die pulsierende Jetztzeit. Mit schlangengleichen Saxophonlinien, spektralen Vibraphonschwebungen, markigen Basslinien und frickeligen Grooves erwecken sie Monk und Coleman zu heissen, hungrigem Leben. Wer da glaubt, die melodischen Volten und rhythmischen Haken dieser Musik zur GenĂŒge zu kennen, der irrt – und darf sich freuen, zu irren! LAMA frĂ€st eine verspielt-akrobatische Schneise in den Kanon des Modernen Jazz. Die „footsteps of our fathers“ sind vergessen (weil kein vernĂŒnftiger Mensch dauerhaft da langtrotten will, oder?) – viel mehr Spass macht es doch, in den HĂ€usern der VĂ€ter zu toben, bis die Balken wackeln: LAMA strapaziert die Formen und Harmonien der Originale gehörig und brilliert mit Energie und Ideenreichtum, punktgenauem Spielwitz und JETZT!
Aber siehe da: das Haus steht noch – es war wohl doch recht gut gebaut – und strotzt wieder vor Leben!

Die Protagonisten von LAMA sind allesamt tragende GrĂ¶ĂŸen der frĂ€nkischen Musikszene, Leader eigener Ensembles, Komponisten eigener Programme und vielbeschĂ€ftigte Sidemen. Zu ihren Konversationen ĂŒber Monk und Coleman treffen sie sich auf hohem Niveau und bieten dem Zuhörer einen geistreichen, mitreissenden Schlagabtausch voll origineller Ideen und ĂŒberraschender Volten.

Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | 6€

ACHTUNG: 3. Donnerstag - 20. September 2018 | 21h

S A L O M E A

„Rebekka Salomea Ziegler könnte die nĂ€chste große Stimme im deutschen Jazz werden“ – schreibt Bamdad Esmaili vom WDR, Funkhaus Europa.

Salomea Project – das sind vier Musiker, die sich 2013 zu Beginn ihres gemeinsamen Studiums an der Hochschule fĂŒr Musik und Tanz, Köln kennenlernten. Seither spielen sie Konzerte und auf Festivals in und um Deutschland. Im November 2015 veröffentlichten sie ihre erste EP mit dem Namen Empress auf bandcamp.com. Im MĂ€rz 2016 wurden sie als „Lokalmatadore“ bei Funkhaus Europa/WDR gefeatured.

EinflĂŒsse aus Hip Hop, Soul und Weltmusikdirigieren den Sound von Salomea Project in eine Richtung, die sie „Jazz meets beats“ nennen. Das klingt hier und da nach Haitus Kaiyote, Robert Glasper Experiment oder EsperanzaSpalding. Auch die EinflĂŒsse der kölner Jazzszene sind unĂŒberhörbar.

www.salomea.org

Rebekka Salomea // vocals, fx
Yannis Anft // synths
Oliver Lutz // e- & synth bass
Leif Berger // drums, drumpad

12. Juli 2018 | 21h

TIGABURGER

Verwurzelt in der Musik ihrer Helden wie John Coltrane, Keith Jarret und Sun Ra schlagen die MusikerInnen die BrĂŒcke zum freien Spiel und finden nicht zuletzt in ihren Originals und freien Improvisationen einen eigenen Sound.
Bestens eingespielt und immer auf der Suche, entwickelt die Band schließlich eine schamanische Spielweise, die Energie mit Offenheit und Platz in der Musik verbinden kann.
Mal frei, mal arrangiert.
Von melancholischer Schönheit bis zum Ă€ußersten Exzess geballter Energie ist alles möglich.

Es bleibt spannend.

Chris Kunz – Saxophon
Linda Mund – Stimme
Max Heimler – Gitarre
David Soyza – Vibraphon
Moritz Graf – Bass
Flo Fischer – Schlagzeug

Beginn 21h
Eintritt 10€ / 6€

14. Juni 2018 | 21:00h

HÄHNLEIN / MÜLLER / LOTZ

Saxophon, Bass, Schlagzeug. Kein Klavier, keine Gitarre.
Das bedeutet Freiheit und Verantwortung,
Limitation und Herausforderung,
es bedeutet UnverblĂŒmtheit und Mut
und wird Sie von der ersten Sekunde an begeistern.

Wir sind HĂ€hnlein / MĂŒller / Lotz. Ein Amsterdamer Saxophon-Trio mit Thomas
HĂ€hnlein (Saxophon), Christian MĂŒller (Bass) und Clemens Lotz (Schlagzeug).
Unsere Musik ist beeinflusst von Bands wie dem Berliner Trio Slavin / Eldh /
Lillinger und amerikanischen Bands wie FLY oder dem Donny McCaslin Trio. Sie
ist energetisch, rhythmisch, direkt und frei denkend. Und sie erzÀhlt unsere
Geschichten, Geschichten, die uns etwas bedeuten und die wir mit der Außenwelt teilen wollen.

Thomas HĂ€hnlein – saxophone
Christian MĂŒller – bass
Clemens Lotz – drums

EINTRITT 10€ / ErmĂ€ĂŸigt 6€

17.05.2018

Krechlak / Diller Quintett

Martin Krechlak – Tenorsaxophon
Lukas Diller – Altsaxophon
Jochen Pfister – Piano
Alex Bayer – Kontrabass
Jan F. Brill – Schlagzeug
Das Quintett um die beiden NĂŒrnberger Saxophonisten prĂ€sentiert hauptsĂ€chlich eigene Kompositionen der Bandmitglieder, sowie Interpretationen von Warne Marsh, Lee Konitz und Lennie Tristano. Von West-Coast Cooljazz bis energetischem Postbob.

12.04.2018 21UHR

Hubert Winters ECHT TRIO

Besetzung:
Hubert Winter (saxophone) – Rudi Engel (acoustic bass) – Tobias Schirmer (drums)
Kurztext:
ECHT TRIO
Naturbelassener Acoustic-Jazz
aus kontrolliert triodynamischer Herstellung
direkt vom Erzeuger.
Fair gehandelt.
Ohne Zusatz von SĂŒĂŸstoffen
oder kĂŒnstlichen GeschmacksverstĂ€rkern.
Kann Spuren von Swing und Groove enthalten.
Produziert von freilaufenden Jazzmusikern.
Geltendes Trio-Recht schließt den Einsatz von GĂ€hntechnik aus.

08. MĂ€rz 2018

ROAR

Auf seiner Debut-Platte „Roar“ vereint der in Köln ansĂ€ssige Bassist Reza Askari Musikstile, welche ihn in seiner Jugend aber auch in seinem Musikstudium und in seiner Laufbahn einschlĂ€gig geprĂ€gt haben.Von Jazz bis Punkrock – alles ist dabei. Mit Stefan Karl Schmid am Saxophon und Fabian Arends am Schlagzeug hat Askari ein rundes Trio geschaffen, welches den Grenzgang zwischen den Musikstilen sucht, dabei aber nie den Blick fĂŒr das Wesentliche verliert, stets bemĂŒht, die bekannten musikalischen Grenzen zu sprengen und neue Pfade einzuschlagen.

Stefan Karl Schmid – saxophones, clarinet
Reza Askari – bass
Fabian Arends – drums

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | 6€

08.02.2018 !!! 20.30Uhr !!! AchtungAchtung!!! Neue Zeit!!!

BÖRT

Lukas Keller – Kontrabass
Theresia Philipp – Saxophone, Klarinette
Jonathan Hofmeister – Piano
Thomas Sauerborn – Drums

Bört.

Vier Stimmen im Spannungsfeld zwischen Individualismus und Gemeinschaft, Aktion und Reaktion, zwischen blindem Vertrauen und gegenseitiger Schonungslosigkeit. Diese Dynamik bestimmt das Spiel des jungen Kölner Quartetts.
Die dabei freigesetzte Energie wird zu Musik, die vom Moment lebt. Musik, die die AtmosphÀre atmet, aus der sie kommt und sie neu formt, die KlÀnge findet, in denen sie badet, plötzlich laut aufbraust, wieder alles stehen und liegen lÀsst und weiter zieht. Neugierig wie ein Kind, immer auf der Suche nach dem Unerwarteten, Neuen, Geheimnisvollen.
Die vier Kölner sind allesamt aufstrebende Akteure der jungen deutschen Jazzszene und mit ihren Projekten international unterwegs. Mit einem Fuß in der Jazztradition verwurzelt, mit dem anderen
auf einem ganz eigenen Weg, lassen sie ihre musikalischen Visionen zu einem Gesamtbild verschmelzen und treten jedes Mal aufs Neue eine Reise ins Ungewisse an.

11.01.2018

Robert Cozma Quintett

Robert Cozma Quintet

Robert Cozma – tb
Martin Krechlak – ts
Michael Schumacher – git
Victor Mang – b
Florian Fischer – dr

Die neu formierte Band „Robert Cozma Quintet“ ist wie ein sich stĂ€ndig drehendes, musikalisches Kaleidoskop. Einerseits erfahren bekannte Jazzthemen des traditionellen Jazz neue und unvergessliche Interpretationen. Andererseits widmet sich das Ensemble erfrischenden Eigenkompositionen, die lateinamerikanische Rhythmen, verschiedene KlĂ€nge der Weltmusik und harmonische Strukturen des Modern Jazz zu einer Einheit verschmelzen.

Eine authentische und originelle Musik, die alle Möglichkeiten des fĂŒnfköpfigen Ensembles ausschöpft – vom Solo bis zum Tutti, von der freien Improvisation bis zur genauen Interpretation feiner Arrangements.  So entstehen hĂ€ufig KlĂ€nge, die man noch nie zuvor gehört hat oder die in ihrem Kontext ĂŒberraschen.

Einlass: 20Uhr
Beginn: 21Uhr
Eintritt: 10€/6€

14.12.2017 21Uhr

Wood'n Steel Trio

Wood & Steel Trio

Roland Neffe: vibes, marimba
Christian Kögel: dobro
Marc Muellbauer: bass

Alchemie zu dritt

Die drei Berliner Musiker Roland Neffe, Christian Kögel und Marc Muellbauer prĂ€sentieren auf ihrer aktuellen CD „Secret Ingredient“ lupenreinen Trio-Jazz.
Allerdings in ganz eigener und sofort vollkommen unverwechselbarer Klanglichkeit. Kein Schlagzeug, kein Klavier – statt dessen Dobro und Marimba beziehungsweise Vibrafon. Nur der Bass, unverzichtbar fĂŒr Bauch und FĂŒĂŸe nahezu aller Musik, hĂ€lt auch im Wood & Steel Trio den Laden zusammen, in dem offenbar an einer neuen Formel des freien, dabei eng aufeinander bezogenen Spiels dreier Musiker geforscht wird.

Es gehört zu den abgefeimten Großartigkeiten des Wood & Steel Trios: Wie es seine rhythmisch manchmal verflucht ausgetĂŒftelte Musik in einen scheinbar organischen Flow bettet. Dank ihres souverĂ€n beherrschten Handwerks und ihres wahrhaft königlichen Zusammenspiels können die drei ihre Musik in den diffizil angelegten KanĂ€len krummer Taktarten so dahinrauschen lassen, als sei ihr Ausgedachtes hinabschießendes Wildwasser in einem Bergbach.

Dass ihr Tun das Ergebnis von guter Arbeit ist, also das Resultat der Reduktion des Möglichen auf das Notwendige, sei ihnen unbenommen. Beim Hören aber wird klar: Dies ehrliche Beharren auf Holz, Stahl und TrĂ€nen ist nur die Vorderseite. Das eigentliche „Secret Ingredient“ dieser Musik ist, dass die drei aus dem schönen Lehm der Materie etwas gewonnen haben, das selten ist und kostbar und immateriell und das doch die Begehrlichkeit des Publikums besser zu nĂ€hren vermag als alles andere: Reines Ohrengold.

Einlass: 20Uhr
Beginn: 21Uhr
Eintritt: 10€/6€

Mehr Info:
www.rolandneffe.com

16.11.2017 | 21h

DER FALL

A C H T U N G A C H T U N G 3. Donnerstag 3. A C H T U N G A C H T U N G

»Der Fall« ist eine NĂŒrnberger Jazzband, die 2014 zusammenfand. In traditioneller Quartettbesetzung aus Drums, Bass, Gitarre und Saxophon gestalten die Musiker eine frische Mischung aus Swing, Groove und Balladen. Stetig im Dialog kontrastieren sie songorientiertes Spiel mit Freejazz-Farben, Kollektivimprovisation mit rollenorientierter Begleitung. Jeder hat seinen Platz und jeder darf ihn verlassen. Die Konzertbesucher können so direkt am Schaffensprozess teilnehmen und sich ĂŒberrascht zurĂŒcklehnen. »Der Fall« spielt ausschließlich Eigenkompositionen.

Nino Wenger – as
Florian MĂŒller – g
Peter Christof – b
Jan F Brill – dr

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | Erm. 6€

12. Oktober | 21h

Jan Felix May Band

Anfang 2016 wurde die Band um den Pianisten Jan Felix May bei der Jazzwoche Burghausen im Rahmen des 8. EuropÀischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreises mit dem 2. Platz ausgezeichnet -der Solistenpreis ging an den Bandleader selbst.
Nach einer Konzerttour durch Deutschland bis nach Luxemburg und Frankreich wurde im November in Paris das erste Album aufgenommen.
Die Musik ist vor allem von Jazz und Hip Hop beeinflusst, doch auch Rock und Weltmusik sind wiederzufinden. Die pulsierende Energie und Lebendigkeit im Zusammenspiel der Musiker lĂ€sst bei jedem Auftritt Neues entstehen, das die Spieler immer wieder selbst fasziniert und ĂŒberrascht.

Lukas Roos – Gitarre
Eduardo Sabella – Kontrabass/E-Bass
Julian Camargo – Drums/Electronics
JF May – Piano/ Keyboards/Kompositionen

08. Juni 2017 | 21:00

Linntett - CD Release Konzert "Nature"

Das Sextett der NĂŒrnberger Baritonsaxophonistin Kira Linn stellt dem Zuhörer die klanglichen Möglichkeiten einer Rhythmusgruppe gepaart mit der geballten Kraft von drei Saxophonen vor. Mit kompositorischem Geschick weiß die Bandleaderin die Vielseitigkeit ihrer Formation auszunutzen. So tritt ihr Baritonsaxophon sowohl als begleitende Bassstimme als auch solistisch in Erscheinung. Auf Bigband-Ă€hnliche Saxophon Tuttis folgen kontrapunktische Melodien mit rhythmisch vertrackten Grooves und sorgen so fĂŒr ein abwechslungsreiches und dynamisches Klangerlebnis. Das neue Programm der Band ist auf der frisch erschienenen CD „Nature“ (Double Moon Records) zu finden. AusgewĂ€hlte Naturbilder wurden von der Bandleaderin in Kompositionen umgesetzt und auf die Musiker zugeschnitten. Mal vertrĂ€umt, mal energisch und mal gewitzt werden die Zuhörer auf eine musikalische Reise mitgenommen.

Kira Linn – Baritonsaxophon / Bassklarinette / Komposition
Nino Wenger – Altsaxophon / Flöte
Christopher Kunz – Tenor – / Sopransaxophon
Lukas Großmann – Klavier
Victor Mang – Kontrabass
Johannes Koch – Schlagzeug

Linntett auf Youtube

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | 6€

11. Mai 2017 | 21:30h

D I SCO č o č e k

A C H T U N G Das Konzert beginnt um 21:30h

Nach dem legendĂ€ren DebĂŒt Konzert der Band im Jahr 2015 beim großartigen BRÜCKEN FESTIVAL in NĂŒrnberg, kommt D I SCO č o č e k nun auch ins Balazzo Brozzi

Lasst euch ĂŒberraschen und euch mit in den Balkan ziehen!!

Es wird HEISS!!
Kommt und lasst das Brozzi toben!

Julian Bossert – as
Joachim Lenhardt – ts
Florian MĂŒller -git
Alex Bayer – b
Jan F Brill – dr

Einlass: 20:30h
Beginn: 21:30h
Eintritt: 10€ | 6€ ErmĂ€ĂŸigt

13. April 2017 | 21h

Nino Wenger Quartett

Der aus ZĂŒrich stammende Saxophonist Nino Wenger grĂŒndete 2015 sein neues Modern Jazz Quartett. Er ist im Jazz zu Hause, scheut sich aber nicht davor, auch andere stilistische Elemente in seine Musik einfließen zu lassen. Die Kompositionen vereinen abwechslungsreiche Harmonik, mitreißende Rhythmen und lyrische Melodien. Dabei wird jedem der vier Musiker viel improvisatorischer Spielraum gelassen, sodass jederzeit neue, musikalische Momente entstehen.

Nino Wenger – as
Martin Sörös – p
Victor Mang – b
Dominik Raab – dr

https://www.ninowenger.com/

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | 6€

09. MĂ€rz 2017 | 21h

Jim Snidero European Quartet

Bringing together a seasoned NY jazz saxophonist with nearly 20 solo recordings as a leader and veteran rhythm section masters and leaders that have performed with the world’s best jazz artists adds up to deeply satisfying music, energizing packed crowds at some of the best venues in Europe including Porgy and Bess, Unterfahrt, Bird’s Eye, Blue Note, Jazz Keller, Birdland, and many others.
Jim Snidero’s latest CD „Main Street“ (Savant) was included on many „Best of 2015“ lists including Downbeat Magazine and Jazz Times Magazine. His soulful, swinging and modern style fits perfectly with the equally talented Paul Kirby, Martin Zenker and Rick Hollander, resulting in a group not to be missed.

Jim Snidero- alto sax (USA)
Paul Kirby- piano (UK)
Martin Zenker- bass (Germany)
Rick Hollander- drums (USA/Germany)

www.jimsnidero.com

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | 6€

09. Februar 2017 | 21h

M E L T

Nach den hoch gelobten Alben “Melt” (2011) und “Hymnolia” (2013) veröffentlicht das Melt Trio im August 2016 nun ihr drittes Album „Stroy“.

Die BrĂŒder Peter und Bernhard Meyer an Gitarre und Bass sowie Drummer Moritz BaumgĂ€rtner erfanden einen Sound, der sich kĂŒhn und doch voller Demut nicht nur ĂŒber alle gĂ€ngigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Neue Musik, Ambient und in Klang ĂŒbersetzte Naturerfahrung hinwegsetzte, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und Überlappungen ĂŒbertraf. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltete. ( Wolf Kampmann)

“Es ist sicher nicht vermessen zu behaupten, dass derzeit keine deutsche Band so klingt wie das Melt Trio. Die SouverĂ€nitĂ€t, mit der Meyer, Meyer und BaumgĂ€rtner zwischen klaren Konturen und sich öffnenden Formen, wunderbarem Melodie- und Klangreichtum, interessanten Harmonien und rhythmischen Finessen changieren, setzt einen Wegweiser in die europĂ€ische Musiklandschaft.“ (Norbert Krampf)

Peter Meyer – guitar
Bernhard Meyer – bass
Moritz BaumgĂ€rtner – drums

www.melttrio.com

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | ErmĂ€ĂŸigt 6€

12. Janura 2017 | 21h

Alex Bayer K A V K A

„Die Fantastischen FĂŒnf auf der Suche nach der Großen Freiheit nebenan: New York City-Downtown Jazz aufgemischt und beschleunigt von osteuropĂ€ischen Folk und energievollem Improvisationen“.

Das neue Quintett um den Bassisten Alex Bayer zieht seine Inspiration zu gleichen Teilen aus den modernen Spielformen des Jazz im Stile der New Yorker Downtown-Szene, der Energie des IndieRock, zeitgenössischer Klassik und osteuropĂ€ischer Folklore. Das GegensĂ€tzliche wird zum kĂŒnstlerischen Dogma. Kontrapunkt, freie Improvisation, plötzlich swingt es, im nĂ€chsten Augenblick ist man gefesselt von ausdrucksstarken Melodien. Die Band spielt wie ein sich drehendes, summendes und schwirrendes musikalisches Rad, in dem kreative Improvisationen, aufregendeurbane Rhythmen und seelenvolle folkloristische Melodien eine organische Soundkollage erschaffen.

„Alex Bayer am Bass“ 
 — dieses Intro lĂ€sst sich bei vielen Konzerten hören, denn Alex Bayer ist nicht nur GrĂŒndungsmitglied von „Metropolmusik e.V.“, sondern Bassist einer Vielzahl von Bands und Ensembles aus der Region und darĂŒber hinaus. Als da wĂ€ren z.B. Pentelho, HUM, Radio Europa, Captain Zorx, die Berliner ‚Salonband‘, Midnight Story Orchestra, Yara Linss Poems, Bronsen, Julia Luis, La Familia, Labrador, Tom Krimi 
 und nun hat er mit seinem neuen Quintett KAVKA eine weitere Seite hinzugefĂŒgt.

Alex Bayer – b
Matthias Lindermayr – tp
Peter van Huffel – as
Florian MĂŒller – g
Daniel PrĂ€tzlich – dr

Beginn 21h
Eintritt 10€ | Erm. 6€

08. Dezember 2016 | 21h

Organic Project

Das Quartett um Gitarrist Florian MĂŒller und Organist Lukas Großmann widmet sich dem Orgel-Jazz der 60er Jahre, der seinen Charme und Groove vor allem durch das Zusammenspiel dieser Instrumente erhĂ€lt. Begleitet von Christopher Kunz am Tenorsaxophon und Johannes Koch am Schlagzeug werden selten gespielte Standards und bluesige Themen zu hören sein. „Wirklich klasse, wie die Jungs im Quartett das Studio jazzmĂ€ĂŸig zurĂŒck in die sechziger Jahre katapultierten, ohne dabei auch nur einen Moment manieriert oder altbacken zu klingen. Well, that’s real Jazz!“ (Jazzzeitung)

Christopher Kunz – ts
Florian MĂŒller – git
Lukas Großmann – org
Johannes Koch – dr

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | Erm. 6€

17. November 2016 | 21h

Jilman Zilman feat. Jesse van Ruller

In der Tradition der großen No-Harmony-Besetzungen von Ornette Coleman und John Zorn spielt sich das in NĂŒrnberg gegrĂŒndete Quartett Jilman Zilman seit 2010 mit ihrem hochenergetischen, leicht orientalischen Freebop durch die Lande. 2013 folgte die Nominierung zum neuen deutschen Jazzpreis sowie der zweite Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Burghausen und 2014 der LAG-Jazzpreis in Bayern.
Nach einigen Tourneen und zwei veröffentlichten Studioalben kam die Idee auf, die Musik um ein elektrisches Element zu erweitern. Es konnte der Stargitarristen Jesse van Ruller aus Amsterdam, mit dem Herpichböhm bereits 2014 zusammen arbeitete, als Gastmusiker fĂŒr diese Tour gewonnen werden.
Der neue elektronische Sound und das entschleunigte Klangkonzept hebt die sonst eher zeitgenössisch hektische Musik auf ein tiefgrĂŒndigeres musikalisches Niveau, in dem jederzeit mit hochvirtuosen AusbrĂŒchen in die Vergangenheit gerechnet werden muss.

Tilman Herpichböhm – dr
Johannes Ludwig – sax
Julian Bossert – sax
Peter Christof – b
Jesse van Ruller – git

Einlass 20h
Beginn 21h
Eintritt 10€ | Erm. 6€

08. Juli 2016 | 21h

Volker Heuken Sextett - Bachelorabschluss

Mit seinem Sextett stellt der Vibraphonist Volker Heuken seine Portugalsuite vor. Seine farbenreichen, lyrischen aber auch energievollen Kompositionen mit Ohrwurm-Potential portraitieren verschiedene Orte, Stimmungen und Emotionen Portugals. Dabei verschmelzen die Timbres von Klavier und Vibraphon, die BlÀser wechseln zwischen Melodie- und Begleitrolle, wÀhrend Bass und Schlagzeug mittreibenden Grooves und instinktiver SpontanitÀt den warmen, facettenreichen Sound des Ensembles komplettieren.

Julian Bossert – Saxophon
Antonia Hausmann – Posaune
Volker Heuken – Vibraphon
Lukas Grossmann – Klavier
Alex Bayer – Bass
Jan F. Brill – Schlagzeug

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | Erm. 6€

12. Mai 2016 | 21h

TUĐŻN "Waiting for Fred" feat. Stefan Karl Schmid

Das DebĂŒt Album des Kölner Trio „TUĐŻN“ erschien gerade eben bei dem Lable „Double Moon Records“ in der Reihe „Next Generation“ der Zeitschrift „JazzThing“. Diese CD stellt das Trio am 12. Mai mit VerstĂ€rkung des Saxophonisten Stefan Karl Schmid beim Brozzijazz vor.

Schon klar: Klaviertrios gibt es derzeit wie Sand am Meer.

Wie so viele andere Trios hat TUĐŻN seine Hausaufgaben gemacht und die Klangwelten von Mehldau, Erskine und Svensson absorbiert, neben der Jazz-Tradition EinflĂŒsse aus Rock, Pop und Elektronik aufgenommen und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht bei diesem state of the art stehen.
Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen mit musikantischer SouverĂ€nitĂ€t und finden immer wieder ĂŒberraschende Wendungen zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Marathon-Groove.

Ein pulsierender Basslauf zerstĂ€ubt plötzlich zur kollektiven Klangwolke und bevor man weiss, wo oben und unten ist, rollt ein monströser Groove vorbei und pflĂŒgt das Feld fĂŒr eine zauberhaft zarte Melodie. TUĐŻN verlĂ€sst sich nicht auf Konventionen, die scharfe Kontur und emotionale Treffsicherheit dieser Musik hat ihren Ursprung in aussergewöhnlicher Wachheit fĂŒr Energie und Freiheit.

Jonathan Hofmeister – Piano
Florian Herzog – Kontrabass
Jan Brill – Schlagzeug
Stefan Karl Schmid – Saxophone

Einlass: 20h
Beginn: 21h
Eintritt: 10€ | Erm. 6€

14. April 2016 | 21h

Tobias Hoffmann Trio "11 FAMOUS SONGS TENDERLY MESSED UP

Tobias Hoffmann – Gitarre & Banjo
Frank Schönhofer – Bass
Etienne Nillesen – Schlagzeug

Das Tobias Hoffmann Trio interpretiert Klassiker und Standards aus verschiedenen Genres und Epochen. Dabei mĂŒssen keine musikalischen Grenzen ĂŒberschritten werden. Dieses Trio macht deutlich: sie existieren einfach nicht. Das Tobias Hoffmann Trio erscheint wie die bizarre Vorstellung das Wes Montgomery Trio und The Cream hĂ€tten die Klamotten getauscht! Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‘s Surfmusik, jault, plappert, zitiert, jubiliert und krĂ€chzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren ZusammenhĂ€nge, Entwicklungen und Überschneidungen. Frank Schönhofer und Etienne Nillesen ĂŒberzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann. Immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wunderschönes, dreckiges Chaos. Das macht nicht nur den Musikern Spaß, sondern ist auch fĂŒr die Zuschauer immer wieder ein intensiver und freudiger Trip.

FĂŒr das DebĂŒtalbum des Trios „11 Famous Songs Tenderly Messed Up“ erhĂ€lt Tobias Hoffmann 2015 einen ECHO Jazz in der Kategorie Gitarre National.

Im Januar 2016 erhĂ€lt Tobias Hoffmann den WDR Jazzpreis in der Sparte „Improvisation“.

„One of germany‘s most creative and original voices in guitar“ (Greg Cohen, Bassist/Producer fĂŒr Tom Waits, John Zorn u.v.a.)

„Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.“ (Wolf Kampmann, Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

Eintritt: 10€ | Erm. 6€

INFORMAITON - INFORMATION - INFORMATION

Wir verlangen Eintritt

Da eines unserer grĂ¶ĂŸten Anliegen der Reihe Brozzijazz darin besteht, den Musikern eine möglichst faire Gage zahlen zu können, werden alle zukĂŒnftigen Konzerte unserer Reihe Eintritt kosten.

Die Höhe des Eintritts finden sie bei den Infos der jeweiligen Konzerte.

10. MĂ€rz 2016 | 21h

JUST ANOTHER FOUNDRY

Jonas Engel – as
Florian Herzog – b
Anthony Greminger – dr

Eine Foundry, eine Manufaktur, eine Gießerei. Industrielle Großeinrichtungen, die darauf fokussiert sind, ihre Produkte mit engen Toleranzen durch die Retorten zu jagen. Dabei immer ein Ziel vor Augen: dass ein WerkstĂŒck dem anderen bis in die molekulare Struktur gleicht und so, nach erfolgreichem Verkauf, seinem oft einzigen Verwendungszweck zugefĂŒhrt wird.
Ganz anders verhÀlt es sich jedoch mit JUST ANOTHER FOUNDRY!

Das Ziel welchem das Kölner Trio entgegenstrebt, unterscheidet sich deutlich von dem der Gießerei. Es geht um Vielfalt, Wohlgestalt und die eigenen Wurzeln. Die Gruppe selbst hat sich in der Zeit des Zusammenspiels zu einer Einheit entwickelt. In ihren Kompositionen spiegelt sich immer der authentische Klang von JAF wider.

Anstatt das WerkstĂŒck in eine Form zu pressen und ihm so enge Toleranzen aufzubĂŒrden, wĂ€hlen sie die Form der Freiheit im Zusammenspiel trotz mikrotonale Strukturen und vertrackte Grooves. Vielmehr ist immer ein melodiöser Grundgedanke richtungsweisend, um so die Ästhetik in den Vordergrund zu rĂŒcken. Dazu gehört ebenso, dass JAF auch vor rustikalen KlĂ€ngen nicht Halt macht.

www.justanotherfoundry.de

Eintritt: 8€ | 4€ (Erm.)

Do. 11. Februar 2016 | 21h

Max Andrzejewskis HÜTTE

Johannes Schleiermacher -ts
Tobias Hoffmann – git
Andreas Lang – b
Max Andrzejewski – dr

Krumm und schief sei seine Behausung, sagen die Leute. Auf Krawall gebĂŒrstet sei er. Schließ die TĂŒr hinter dir, sagt der HĂŒttenbewohner. Kommt alle herein, es wird gefeiert. ZĂŒndelt ein bisschen, aber jedenfalls diesen Abend sollte sie ĂŒberleben. Warm genug wird es allemal. Die Band beginnt. Und wie. Es wird gezĂŒndelt was das Zeug hĂ€lt. Es kracht und knarzt im GebĂ€lk. Die wohlhabenden Nachbarn beschweren sich, sind nur neidisch auf die wahren GefĂŒhle – Wut und Widerstand, Blues, Freiheit, Versöhnung, das GlĂŒck, wenn sich alle in den Armen liegen. Und am Ende brennt sie doch noch.

Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis HĂŒtte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder HoffnungstrĂ€ger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem DebĂŒtalbum ein gutes StĂŒck ĂŒber dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge. Ausgezeichnrt mit „NEUER DEUTSCHER JAZZPREIS 2013“!

www.huette-band.de

Eintritt: 10€ / 8€ (Erm.)

Do. 14. Januar 2016 | 21 Uhr

SANGUIN

Sanguin - Sang Ganyonga

Sang Ganyonga – Gesang
Julian Schunter – Sax, Bassklarinette
Florian MĂŒller – Gitarre
Hannes Göller – Bass
Jan F. Brill – Drums

„Sanguin“ bedeutet soviel wie „zuversichtlich“, aber auch „lebhaft“ oder „lebendig“. Und das Quintett um die aus Kamerun stammende SĂ€ngerin Sang Ganyonga hĂ€lt, was sein Name verspricht: Getragen von einer energetischen und spontan interagierenden Rhythmusgruppe prĂ€sentiert die Band eine Musik, die Leidenschaft und Lebensfreude versprĂŒht. Die spannende Kombination von Bassklarinette und Gitarre, rhythmisch komplexe Kompositionen und Arrangements sowie afrikanisch beeinflusster Jazz-Gesang – ein Großteil der Texte ist auf Mungaka, Sangs Muttersprache – erzeugen einen modernen und eigenstĂ€ndigen Sound, der fesselt und Freude macht: Modern Jazz mit einem Hauch von Afrika.

Eintritt: 8 € / 5 € (Erm.)

Do. 10. Dezember 2015 | 21 Uhr

VOLKER HEUKEN Vibes & Strings plays Beatles

Volker Heuken

Volker Heuken – Vibraphon/Arrangement
Max Eisinger – Violine
Eugen Hubert – Viola
Lukas Kroczek – Cello
Victor Mang – Bass
Johannes Koch – Drums

Die Beatles begleiten den Vibraphonisten Volker Heuken schon seit frĂŒhester Kindheit. In seinem kammermusikalischen Projekt, bestehend aus einem Jazz- und einem Streichtrio, widmet er sich seinen LieblingsstĂŒcken.

Das Konzert kostet Eintritt: 8 € / 5 € (Erm.)

Do. 12. November 2015 | 21 Uhr

Peter Ehwalds DOUBLE TROUBLE

Peter Ehwalds DOUBLE TROUBLE

Peter Ehwald – sax
Andreas Lang – b
Robert Landfermann – b
Jonas Burgwinkel – dr

Bei Peter Ehwald sind klare kompositorische Ideen stets gepaart mit entfesselter Spielfreude und Spontaneität. Dabei umkreisen ihn seine Bassisten eindrucksvoll. Andreas Lang bringt das Erdige, Robert Landfermann steuert Improvisationstechniken jenseits des Jazz-Idioms bei. Das Schlagzeugspiel von Jonas Burgwinkel ist unvorhersehbar und energetisch. Genau das macht die Musik von Double Trouble zu einer von heute: relevant, glaubwürdig und authentisch. Das zweite Album ist überfällig! Passend zum originären Sound der Band und den energiegeladenen Liveauftritten ist die Veröffentlichung auf dem Berliner Label jazzwerkstatt dies mal ein Konzertdokument.

Das Konzert kostet Eintritt: 10 € / 6 € (Erm.)